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Die Taktik des blitzschnellen Sprungs über tausend Ri (400km) In der Geschichte der koreanischen Revolution sind zahlreiche Schlachten aus der Zeit des antijapanischen bewaffneten Kampfes verzeichnet. Zu ihnen gehört auch die Schlacht im Gebiet Musan, die durch die Taktik des blitzschnellen Sprungs über tausend Ri bekannt ist. Im Mai Juche 28(1939) rückte Kim Il Sung mit der Haupttruppe der Koreanischen Revolutionären Volksarmee ins Innere Koreas vor und setzte dadurch die japanischen Imperialisten in große Verlegenheit. Die darüber informierten Feinde setzten auf Bergen und in Tälern starke Truppen ein und suchten nach der Spur der KRVA. Kim Il Sung sah die Absicht der Feinde ein und entsandte im voraus einige kleine Truppen nach verschiedenen Orten, um dort Spuren hinterzulassen. Diese Spuren besagten, daß die Truppe der KRVA über den Fluß Amnok ins Korea vorgerückt war und dann wieder über den Fluß zurückkehrte. Warum zog die KRVA aus Korea ab, ohne etwas zu tun? Der japanische Generalgouverneur in Korea Minami und der Befehlshaber der japanischen Besatzungstruppen in Korea überlegten sich lange, konnten jedoch nicht glauben, daß die KRVA, die durch die strenge Bewachung der Grenze ins Korea gekommen war, nur einen Tag übernachtete und dann ruhig zurückkehrte. Die KRVA bereite sich bestimmt wieder auf ein sensationelles Ereignis vor, der das In- und Ausland erschüttern würde, dachten sie und brüllten ihre Soldaten an, wachsam zu sein. So kreisten die Feinde mehrere Berggebiete halbmondförmig ein und verengten die Belagerung. Genau zu dieser Zeit berief Kim Il Sung im Nachtlager auf dem Pegae-Gipfel eine Sitzung der Kommandeure ein und legte einen hervorragenden taktischen Kurs vor. Er sagte, die Feinde konzentrieren ihre Kräfte auf die Berggebiete und würden dabei auf die Hauptstrassen weniger aufpassen und in der Nacht wachsamer sein als am Tage. Während sie sich in Gebirgen befinden, sollen wir die Grenzpatrouillenstrasse entlang blitzschnell marschieren und an einem ganz unerwarteten Ort die Feinde angreifen und ihnen Schrecken einjagen. Das ist eben die
"Taktik des blitzschnellen Sprungs über tausend Ri", die in einer Legende überliefert wird. Die von Kim Il Sung unterbreitete neue Taktik war ein mutiger Kurs, der weder in Militärschriften, noch in der Geschichte des Partisanenkrieges zu allen Zeiten und in allen Ländern zu finden war, und verblüffte sogar die namhaften Militärexperten und Oberhäupter des japanischen Imperialismus. Am darauffolgenden Tag verliess die Truppe der KRVA den Pegae-Gipfel, machte am Samji-See eine Pause, kam dann aus dem Wald und schlug die breite Strasse ein. Sie war die "Grenzpatrouillenstrasse Kapsan-Musan", die die Feinde durch jahrelange Arbeit angelegt hatten, um das Vorrücken der Koreanischen Revolutionären Volksarmee zu verhindern. Die Truppe der KRVA maschierte imposant durch diese Strasse und führte in Taehongdan, Sinsadong, Singaechok und der Nähe des Tuji-Felsens siegreiche Schlachten. Die Taktik des blitzschnellen Sprungs über tausend Ri, die unter der geschickten Führung von Kim Il Sung praktiziert wurde, demonstrierte die unbesiegbare Macht der Koreanischen Revolutionären Volksarmee und versetzte die japanischen Imperialisten in große Angst. |
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Deutsche Redaktion von "Stimme Koreas"
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