Kim Jong Un suchte den Arbeitsplatz für den Wiederaufbau des Katastrophengebietes im Kreis Kimhwa auf
   Herr Kim Jong Un, Vorsitzender der Partei der Arbeit Koreas, Vorsitzender des Komitees für Staatsangelegenheiten der Demokratischen Volksrepublik Korea und Oberster Befehlshaber der Streitkräfte der DVRK, suchte den Arbeitsplatz für den Wiederaufbau des Katastrophengebietes im Kreis Kimhwa auf.
   Ihn begleiteten Pak Jong Chon, Ri Il Hwan, Kim Yong Su, Jo Yong Won, Kim Yo Jong, Pak Thae Song und Hyon Song Wol.
   Die Armeeangehörigen, die sich gemäß der Idee und dem Geist der 16. Sitzung des Politbüros des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas in der 7. Wahlperiode für den Wiederaufbau der östlichen Katastrophengebiete einsetzen, vollbrachten Groß- und Neuerertaten und errichteten in nur mehr als 40 Tagen im Katastrophengebiet ein glänzendes Schaffenswerk der Ära der Partei der Arbeit Koreas.
   Kim Jong Un besichtigte den Arbeitsplatz und erkundigte sich dabei ausführlich nach den Ausmaßen der Schäden an Wohnhäusern und Ackerfeldern und in den Bereichen Verkehr und Transport, Landespflege und Umweltschutz, Kommunalwirtschaft, Elektroenergie und Post- und Fernmeldewesen in diesem Kreis und deren Wiederaufbau.
   Als er darüber informiert wurde, dass beim Bau von niedergeschossigen Wohnhäusern in der Kreisstadt Kimhwa und einstöckigen Wohnhäusern in den Gemeinden für fast 1 000 Familien die gesamten Bauarbeiten zu 88 % erledigt worden seien, meinte er mit großer Zufriedenheit, dass die Volksarmee unter der energischen und sorgfältigen Leitung der Partei die bewundernswerten Erfolge erzielen.
   Er sagte, er sei zutiefst gerührt von den patriotischen Taten und dem revolutionären Kampfstil der Volksarmisten, die nach dem Wiederaufbau des Katastrophengebietes in der Gemeinde Kangbuk vom Kreis Kumchon wiederum eine große Umwälzung vollbracht haben. Diese Früchte, die die Volksarmee geschaffen habe, seien nicht einfach die materiellen Schaffenswerke, sondern die geistigen Reichtümer, die die Partei sehr wertschätze.
   Er fragte den Vorsitzenden des Kreisparteikomitees wiederholt, ob sich die Bewohner des Kreises auf die neuen Wohnhäuser freuen. Wenn diese ihnen gefallen, habe er nichts mehr zu wünschen. Wenn die Bevölkerung in den kulturvoll eingerichteten Wohnhäusern, die die zeitbedingte Rückständigkeit losgeworden seien und der von der Partei angestrebten idealen, zivilisierten Gesellschaft entsprechen, wiederum ein glückliches Leben führe, dann sei es eine erfreuliche Sache und ein sinnvoller Kampf.
   Der Vorsitzende des Kreisparteikomitees und die Kommandeure der Truppen der Volksarmee erzählten dem Staatschef: Dank der Maßnahmen der Partei werden trotz der großen Schwierigkeiten die herrlichen Wohnhäuser im hohen Tempo errichtet. Die Bewohner des Kreises meinen, dass die Wohnhäuser schneller als die Zubereitung ihrer Mahlzeiten hochwachsen. Sie freuen sich sehr auf die neuen Wohnhäuser, die selbst bei den schwersten Naturkatastrophen nicht zusammenfallen würden.
   Als Kim Jong Un ihre Worte hörte, sprach er, wenn sich die Bürger freuen, sei er auch froh. Ihre offenen und ungenierten Meinungen geben ihm Kraft. Die neugebauten Wohnhäuser sollen von der Bevölkerung beurteilt werden. Beim Wiederaufbau der Katastrophengebiete solle der gesamte Bauprozess wie Entwurf und Bauarbeiten auf der Grundlage des Standpunktes und des Prinzips der Priorität der Volksmassen und der Achtung vor dem Volk verlaufen. 
   Er fuhr fort: Eine bedauerliche Sache bei den neuen Wohnhäusern im Katastrophengebiet ist es, dass diese nach einer bestimmten Norm gleichmäßig entworfen worden sind. Es wäre besser, wenn man in Berücksichtigung der vortrefflichen Kultur der Gebiete und der regionalen Besonderheiten sowie der Bequemlichkeiten und Forderungen der Bevölkerung die Originalität gesichert und die künstlerische Harmonie mit der Umgebung und die Vielfältigkeit miteinander richtig kombiniert hätte. So erwähnte er die Abweichungen, die man im Bereich Bauentwurf unbedingt in Acht nehmen und überwinden sollte, und den wichtigen Inhalt der Baupolitik der Partei.
   Im Einklang mit der Umwälzung des Kreises Kimhwa, so Kim Jong Un, sollen auch die lokalen Industriebetriebe in den folgenden Jahren modern rekonstruiert werden. Und durch die Ankurbelung der Produktion solle man den Haushalt des Kreises verbessern und das Niveau des materiellen Lebens der Bewohner ständig erhöhen.
   Er sagte lobend, auch diesmal leiste die Volksarmee einen großen Beitrag zum sozialistischen Aufbau der lokalen Gebiete, was die Forderung und das Streben der werktätigen Volksmassen verkörpere. Die baubeteiligten Armeeangehörigen sollen sich es tief in die Herzen einprägen, dass das Bauwesen ein verkleinertes Bild von Idee und Kultur sei, das die Höhe der Ideologie und Zivilisation der Zeit veranschauliche. Er wünsche, dass sie in grenzenloser Treue zur Partei und zum Volk mit hartnäckigem Kampfgeist der von Partei und Staat angestrebten Höhe der zivilisierten Welt entsprechend die musterhaften und kulturvoll eingerichteten Wohnhäuser wie ihre eigenen Häuser in der Heimat noch schneller und herrlicher errichten und dadurch dem Volk große Freude bereiten.
   Auf dem Weg zum Kreis Kimhwa hielt der Vorsitzende Kim Jong Un an den beschädigten Feldern in mehreren Gebieten und machte sich dabei mit den Ernteaussichten vertraut.
   Er unterstrich, man habe jetzt gute Ernteaussichten, was unmittelbar nach der Überschwemmung nicht zu erwarten war. Auf den Feldern seien die Spuren der Überwindung der Schäden deutlich zu erkennen. Dank der aufrichtigen und patriotischen Anstrengungen der Bauern seien trotz der beispiellosen Naturkatastrophen solche Früchte möglich geworden. Dann lobte er die landwirtschaftlichen Werktätigen, die die kostbaren Kulturen hartnäckig verteidigt haben.
   Durch schwere Naturkatastrophen, so betonte Kim Jong Un, sei vieles weggetrieben worden. Aber in den Katastrophengebieten entstehen schöne neue Wohnhäuser, und durch die Minimalisierung der Schäden an Agrarkulturen habe man auch gute Ernteaussichten, die denen vom Höchstproduktionsjahr nicht nachstehen. Dieses Jahr sei wirklich ein beispiellos hartes Jahr. Doch es werde auch ein Jahr des großen Sieges, in dem man einen besonderen Sinn des Kampfes empfinde.
   Er hob hervor, die Schwierigkeiten von heute hätten die Koreaner nicht entmutigt, sondern diese felsenfest gemacht und zum weiteren Fortschritt ermutigt. Daran habe er erkannt, dass das koreanische Volk ein treues, patriotisches und willensstarkes Volk sei. Von diesem treuen Volk bekomme er große Kraft und überzeuge sich erneut davon, dass man alle größten Schwierigkeiten überwinden könne.