Mit dem Gefühl der Mutter
Sie ist Kil Kum Sun, Direktorin der 4. Grundschule Pyongyang.

Ihre Schüler sagen, dass sie in der Grundschulzeit, wo sie noch die Logik der Welt nicht gut verstanden, mütterliche Liebe von der Direktorin empfanden.
Kim Ju Gyong, Lehrerin der 4. Grundschule Pyongyang, sagte, dass sie ihre Grundschulzeit nie vergesse, und fuhr fort.
„Einmal lernte ich mit meinen Freunden im Hinterhof der Schule. Da ging die Direktorin an uns vorbei und las die Schriften von uns. Ich dachte, dass ich etwas falsch gemacht hatte und stand halb auf. Die Direktorin sagte, die Buchstaben im karierten Heft seien zu groß. Sie radierte die Buchstaben und sagte, die Buchstaben sollten in die Kästchen hineinpassen. Sie war streng, aber liebevoll. Inzwischen sind Dutzende Jahre vergangen. Trotzdem vergesse ich nicht jene Zeit. Auch heute bekomme ich mütterliche Liebe von ihrem Antlitz und ihrem Blick.
Am Abend jener Tage, an denen ich Unterricht gegeben habe, organisiert sie eine Sitzung zur gemeinsamen Besprechung. Früher lehrte sie mich die Regel der Schrift und heute die Methode, wie man die Schüler lehrt.“
Die Absolventen dieser Grundschule sind heute als Lehrer tätig, die die Direktorin als Vorbild der wahren Pädagogen nehmen.
Nach dem Studium an der Lehrerhochschule Pyongyang arbeitete Kil Kum Sun in der Grundschule „Kim Song Ju“ 15 Jahre als Lehrerin und 25 Jahre als Direktorin.
Sie fand die Grundschule keinesfalls klein. Hier erhalten die kleinen Kinder den ersten Unterricht der 12-jährigen obligatorischen Bildung. Deswegen hielt sie die Schule für einen großen Hof des Vaterlandes.
Um aus ihrer Schule eine Musterschule zu machen, in der landesweit am meisten Talente herangebildet werden, bemühte sie sich hart um die Erhöhung der Qualifikation der Lehrer und schuf viele neue ausgezeichnete Unterrichtsmethoden.
Die Direktorin Kil Kum Sun sagte, dass die Mutter selber ein Vorbild sein müsse, um die Kinder gut aufzuziehen. So sei auch bei Direktorin der gleiche Fall gegenüber den anderen Lehrern.
„Wie die Lehrer ihre Schüler als leibliche Kinder betrachten, erziehe ich immer die Lehrer wie meine Kinder. Ich muss ihnen wie meinen eigenen Kindern den Patriotismus einflössen. So können sie ihre Schüler zu Talenten heranbilden, die sich für Staatsführer und Vaterland aufopfern. Wenn sich die Schüler zu Talenten und Pfeilern des Landes entwickeln, können wir als Lehrer respektiert werden.“

Vor Dutzenden Jahren besuchten ausländische Gäste diese Schule.
Sie sahen die Schüler mit reichen Kenntnissen, hoher Moral und gesundem Körper und bewunderten die Verdienste der Lehrer.
Die Direktorin Kil Kum Sun nahm an mehreren staatlichen Konferenzen wie dem 14. Landestreffen der Lehrer teil und bekam eine Wohnung im Luxuswohnviertel der Straßengemeinschaft Kyongru.
Als eine Sozialistische Patriotische Verdiente kümmert sie sich mütterlich um Schüler und Lehrer und widmet der Bildungsarbeit ihr Ganzes.