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Die Ruine der Holzbrücke über dem Fluss Taedong
   Der Fluss Taedong, der durch das Zentrum der Hauptstadt Pyongyang strömt, ist 450,3 km lang. Er ist also der fünftlängste Fluss in der Demokratischen Volksrepublik Korea.
   An diesem Fluss wurden viele historische Gegenstände und Ruinen entdeckt, die von der Weisheit und Begabung der koreanischen Vorfahren zeugen.



   Darunter ist auch die Ruine der Holzbrücke über dem Fluss Taedong aus dem Anfang des 5. Jahrhunderts.
   Diese Brücke wurde in der Zeit errichtet, wo Koguryo die Pyongyanger Festung baute und nach langer Vorbereitung seine Hauptstadt in diese Festung verlegte.
   Koguryo war der erste koreanische Feudalstaat, der von 277 v. Chr. bis 668 n. Chr. existierte.
   Kim Song Chol, Forscher des Archäologie-Instituts bei der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, spricht:
   „Nach der Wiederherstellung war die Brücke ca. 375 m lang und 9 m breit. Sie bestand aus dem Hauptbau, dem Nebenbau und den Fußbrettern darauf. Diese Teile wurden durch Schwalbenschwanz miteinander fest verbunden.“
   Diese Holzbrücke war unter Berücksichtigung der natürlich-geografischen Lage vom Fluss Taedong errichtet worden.
   Sie gilt als ein wertvolles nationales Erbe, das die ausgezeichnete Baukunst der Bewohner von Koguryo gut veranschaulicht.