/ Kultur - Geschichte
Die Grabfresken von vier Schutzgöttern aus der Koguryo-Zeit
   Die Grabfresken von Koguryo haben die längste Geschichte in der koreanischen Malerei.







   Koguryo war ein koreanischer Staat, der von 277 v. Chr. bis 668 n. Chr. existierte.
   Kim Song Chol, Forscher des Archäologischen Instituts der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, sagt.
   „Die Grabfresken von Koguryo haben verschiedene und reiche Materialien und Inhalte in vielen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Militärwesen, Kultur, Lebensgewohnheit, Mythos und Religion von damals auf einem hohen Niveau dargestellt.
   Insbesondere die Bilder in der Grabstätte Kogukwon, den drei Gräbern Kangso und im Grab in der Gemeinde Tokhung zeigen das hohe Niveau der Gemälde in den Gräbern von damals.
   Die hochentwickelte Freskokunst von damals wirkte sehr stark auf die Entwicklung der japanischen bildenden Kunst.“
   Den meisten Anteil hatte in den Grabfresken von Koguryo das Gemälde der vier Schutzgötter, die als Fantasietiere die Verteidigung von 4 Richtungen, Ost, West, Süd und Nord, übernehmen sollten.



   Als vier Schutzgötter betrachteten die Menschen von Koguryo den Blauen Drachen im Osten, den Weißen Tiger im West, den Roten Vogel im Süden und die von einer Schlange umwundene Schildkröte im Norden.
   Das repräsentative Grabfresko mit 4 Schutzgöttern ist das in drei Gräbern Kangso. Die Bilder in Groß- und Mittelgrab sind einwandfrei und fein dargestellt.
   Die malerischen Eigenschaften der koreanischen Malerei wirken in den Bildern von 4 Schutzgöttern lebendig. Die kräftigen und weichen Striche sowie die helle und klare Farbe weisen das edle Farbengefühl der Koreaner und ihren Sinn der Plastik auf.
   Deswegen gelten die Fresken von 4 Schutzgöttern als weltweit gelungen.