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Im Gewürzbetrieb Pyongyang
   Gegenwärtig werden im Gewürzbetrieb Pyongyang verschiedenartige Gewürze mit Weizen als Hauptrohstoff hergestellt.



   In der Fabrik hat man ein neues Produktionsverfahren für Weizenpaste etabliert, die den Geschmäcken und Essgewohnheiten der Koreaner passt und appetitlich ist.
   Die Abteilungsleiterin Kim Hye Ok sagt.
   „Der Weizen hat höheren Gehalt an Kohlenhydrat als Sojabohne. Deswegen ist die Paste aus Weizen zehnmal so viel süß wie die aus Sojabohne.
   Um die Weizenpaste massenweise zu produzieren, haben wir einen neuen Weizenausleseprozess eingerichtet und endgültig die Temperatur und Zeitspanne des Abbaus des Enzyms festgestellt, damit es vermieden wird, dass die Paste während der Fermentation verdünnt wird.“
   Früher hatte der Betrieb hauptsächlich aus Sojabohne die Paste produziert.
   Bei der Herstellung mit dem Weizen als Rohstoff musste man diverse wissenschaftlich-technische Fragen bewältigen, z. B. die völlige Beseitigung der Schale und die Verdünnung während der Reifung.





   Die Techniker des Werkes meisterten diese technischen Schwierigkeiten mit eigener Kraft und vervollständigten den neuen Weizenpaste-Produktionsprozess.
   Die verschiedenen Pasten aus Weizen, darunter auch die scharfen, wurden auf den diesjährigen Volkskonsumgüterausstellungen in der Stadt Pyongyang hochgeschätzt.
   Die Gewürze aus dieser Fabrik haben zurzeit starke Nachfrage.



   Aber das ist für Belegschaft noch kein Grund, sich mit den bisherigen Erfolgen zu begnügen. Sie ist weiter bedacht darauf, die Zahl der Sorten der Würzmittel aus Weizen zu vermehren und deren Qualität zu steigern.