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Antwort: Über die Berge in der Hauptstadt Pyongyang
   Die Quizfrage vom Anfang Februar lautete: Welche Berge gibt es in der Hauptstadt Pyongyang?
   Man sollte von ① Gebirge Kuwol, ② Berg Ryongak, ③ Berg Songak, ④ Berg Taesong, ⑤ Gebirge Kumgang, ⑥ Berg Jongbang, ⑦ Berg Moran, ⑧ Berg Munsu, ⑨ Gebirge Myohyang und ⑩ Gebirge Chilbo die richtigen auswählen.
   Die genaue Antwort ist wie folgt.
   Die Berge in der Hauptstadt der DVRK, Pyongyang, sind die Berge Ryongak, Taesong, Moran und Munsu.
   Der Berg Ryongak mit der Höhe von 292 m über dem Meeresspiegel befindet sich im Stadtbezirk Mangyongdae. Der Name rührt davon her, dass er wie ein Drache aussieht, der gleich in den Himmel hoch fliegen will. Mit dem Berg wird die Sage überliefert, dass der Drache, der fliegen wollte, fasziniert von der herrlichen Landschaft zu einem Felsen erstarrte.
   Auf dem Berg Ryongak sind als historische Denkmäler, und zwar die Einsiedelei Pobun und die Schule Ryonggok. Die Einsiedelei Pobun am schroffen Felsabhang wurde in der Zeit von Koguryo (erster koreanischer Feudalstaat von 277 v. Chr. bis 668 n. Chr.) gebaut und in der Zeit des Feudalstaates Joson (letzter Feudalstaat in der koreanischen Geschichte von 1392 bis 1910) umgebaut. Die Schule Ryonggok war eine private Bildungsanstalt für die Kinder im Feudalstaat Joson.
   Es gibt auch viele pflanzliche Naturdenkmäler wie der Ginkgo und die Zelkowe von Ryongaksan.
   Der Berg Taesong liegt etwa 6 km nordöstlich vom Zentrum Pyongyangs entfernt.
   Mit der Höhe von 270 m über dem Meeresspiegel ist er ein Ort, der mit der Geschichte Pyongyangs berühmt ist. Seitdem man in der Zeit von Koguryo für die Verteidigung der Gegend vor den ausländischen Aggressoren eine große Festung gebaut hatte, heißt er Taesong im Sinne der großen Festung. Es sind hier 6 Hügel wie Kuksa und Somun nebeneinander. Die Landschaft des Berges Taesong zählt von alters her zu den 8 Sehenswürdigkeiten von Pyongyang, weil sie voll mit den Kiefern immergrün und schön ist. Erhalten geblieben sind zahlreiche historische Überreste aus der Zeit von Kogugyo wie Bergfestung Taesong, die zwischen dem 3. und dem 5. Jahrhundert gebaut wurde, 20 Ruinen der Festungstore, die Plätze von Teichen, Wasserreservoiren, Nahrungsmittellagern und Schloss Anhak, die alten Gräber, die Festungsmauer vom Hügel Somun, der Pavillon vom Hügel Jangsu, das Südtor und der buddhistische Tempel Kwangbob.
   Auch der Berg Moran ist eine seit langem bekannte Sehenswürdigkeit.
   Moran bedeutet auf Koreanisch die Pfingstrose, und die Erhebungen des Berges sehen wie ihre frischen Blüten aus. Es gibt viele historische und kulturelle Denkmäler in originellem Zustand wie die aus der Zeit von Koguryo; Ulmil-Pavillon, Choesung-Pavillon, Chilsong-Tor, Chongryu-Pavillon, Pubyok-Pavillon, Jongum-Tor, und Hyonmu-Tor und Tongam-Tor. Viele Bäume und deren Fossilien rühmen sich ihrer langen Existenz.
   Der Berg Munsu hat im Stadtbezirk Taedonggang seinen Standort. Munsu bedeutet etwa eine schöne Stickerei auf der Seide. Der Berg ist zwar niedrig, aber man kann von seinem Gipfel aus einen guten Überblick über die umliegenden herrlichen Landschaften haben, weil er auf der flachen Ebene ragt.
   Die Berge Ryongak, Taesong, Moran und Munsu sind die kulturellen Erholungsstätten für das Volk.

   Eine Spanierin, zwei Chinesen und ein Kanadier schickten uns sehr korrekte Antworten.
   Wir gratulieren ihnen und dankten allen Quizteilnehmern herzlich für ihre Anstrengungen.
   Anfang März stellt die Redaktion der Stimme Koreas wieder neue Frage.
   Wir hoffen auf rege Teilnahme unserer Hörer und danken dafür im Voraus.