/ Kultur - Alltagsleben
Als Eltern der Schüler
   Unter den Leuten, die darauf bedacht sind, die Demokratische Volksrepublik Korea in ein an Talenten reiches Land mit hochentwickeltem Bildungswesen zu verwandeln, sind neben den Funktionären und Werktätigen der Patenbetriebe auch die einfachen Bewohner der Hauptstadt.
   Unter ihnen ist auch Frau Kim Pok Dok, die in der Hausgemeinschaft 48 der Straßengemeinschaft Jungsong vom Stadtbezirk Jung wohnt.



   Sie ist die Trägerin des Ehrentitels „Sozialistischer Patriotischer Verdienter“ und bekam in der Vergangenheit einen hohen staatlichen Orden, weil sie viele Wohltaten für Gesellschaft und Kollektiv leistete.
   Es geschah an einem Abend im Mai 2024.
   Als sie an der Oberschule Tongsong im Stadtbezirk Jung vorbeiging, sah sie, dass hier die Bauarbeiten für die Erneuerung des Sportplatzes in vollem Gange waren. Zu Hause schwebten ihr vor Augen ununterbrochen, dass die ganze Lehrerschaft im Arbeitseinsatz war.
   Wäre ich ohne weiteres nach Hause gegangen, falls meine eigenen Enkelkinder diese Schule besuchen würden, dachte die Frau.
   Ab nächstem Tag arbeitete sie täglich in der Schule mit den Lehrern. Auch nach der herrlichen Umgestaltung des Sportplatzes suchte sie öfters die Schule auf und fragte, was noch notwendig sei, und schenkte ihr mehrere Anlagen wie Computer und Fernseher sowie die Materialien für die Herstellung der Unterrichtsmittel.
   Den dankbaren Lehrkräften sagte Frau Kim, es gebe keine Eltern, die für die Erziehung ihrer Kinder die Mühe scheuen würden. Alle Kinder dieser Schule seien die Zukunft des Vaterlandes und so gut wie ihre eigenen Nachkommen.
   Frau Kim Pok Dok kümmert sich nicht nur um diese Schule, sondern auch um die anderen Schulen, Kindergärten und Kinderkrippen im Stadtbezirk.
   „Bis jetzt zog ich sorgenlos drei Kinder groß. Denn der Staat versorgte sie sogar mit Schulkleidungen, -mappen und -artikeln. Meine Kinder haben studiert und arbeiten tüchtig in ihren Berufen.
   Um dem Staat dafür zu danken, habe ich zwar eine Reihe von Arbeiten geleistet, aber das ist nicht so groß im Vergleich mit der Fürsorge des Landes.
   Wenn alle Bürger dem Land Nutzen bringen und wenn jeder für den Staat eine gute Sache leistet, so wird das Land noch reicher und stärker.“
   Frau Kim gibt sich auch heute der Unterstützung des Bildungswesens hin.