Über 20 Jahre für Goldmedaillen

An Jong Hui, Dr. der Sportmedizin, ist seit über 20 Jahren im Sportklub Pyongyang tätig. Sie löste wissenschaftlich-technische Fragen über die Ursache der Sportverletzungen und über deren Diagnose und Behandlung, wodurch sie Doktortitel bekam.
Frau An ist auch Vizeleiterin des Klubs und führt die Koryo-Medizin, die koreanische traditionelle Heilkunde, in die Sportpraxis aktiv ein.
Über die positive Rolle der Koryo-Medizin mit besonderen Heilmethoden wie natürliche Heilmittel, Akupunktur, Moxibustion, Hämospasie, Chirothesie und weitere sagt sie wie folgt:
„Die Koryo-Medizin ist sehr effektiv bei der Verstärkung der körperlichen Leistungsfähigkeit der Sportler und ihrer Erholung. Sie passt zur Körperbeschaffenheit der koreanischen Sportler und beschleunigt sowohl die Kausaltherapie als auch die Rehabilitation. Vor allem ist sie sehr optimal in der Gegenwart, wo weltweit die Antidopingfrage sehr scharf ist.“
Bei Training und Spiel der Sportler ist es eine wichtige Sache, die Erholungszeit zu verkürzen und die beste Kondition schnellstens zu erreichen.
Frau An klassifizierte die Sportler nach Sportarten und Konstitutionen und erforschte die Methoden für ihre Erholung und höchste körperliche Leistung nach der Einteilung.
Durch Verwendung verschiedener Reformlebensmittel, die sie selbst mit natürlichen Heilmitteln zubereitete, und vielfältiger Behandlungsmethoden schuf sie eine Koryo-medizinische Methodik für Erholung und höchste Kondition.
Um die Zeit der Behandlung der verletzten Sportler zu verkürzen, machte sie am eigenen Körper Versuch mit Akupunktur und Moxibustion.
Ihre Forschungserfolge voller Elan und Hingabe trugen dazu bei, dass viele Spieler Sieger wurden.
Unter ihnen sind die Gymnastikerin Hong Un Jong, die erste Gewinnerin der olympischen Goldmedaille im Sportklub, Pak Yong Mi, die erste Ringen-Weltmeisterin der DVR Korea, und O Kyong Ryong, Asien- und Weltmeisterin im Ringen.

„Unsere Arbeiten sind nicht gleich fruchtbringend. Nach jahrzehntelanger Mühe kann sie wirkungsvoll oder auch erfolglos sein. Niemand kann es voraussehen. Aber man ist sehr bewegt und stolz, wenn unsere Sportler auf dem Siegerpodest stehen und unsere Staatsflagge aufgezogen wird.
Da weine ich und bereue nicht meine bisherige Arbeit. Mit dem Aufziehen der Staatsflagge wird die Ehre des Vaterlandes demonstriert, und da finde ich Stolz und Sinn des Lebens. Für diese Momente arbeite ich seit über 20 Jahren im Bereich Sportmedizin.“
Sie wünscht immer, Goldmedaillengewinner des Vaterlandes zu unterstützen.