/ Korea in der Welt - Historische Tatsachen
Die Eindringung des Kriegsschiffs „General Sherman“
   Die feindliche Koreapolitik der USA hat eine tiefe historische Wurzel.
   Die Amerikaner, die die strategische Bedeutung der Koreanischen Halbinsel zur Durchsetzung ihrer Asienpolitik erkannten, klammerten sich schon vor mehr als 100 Jahren an die „Kanonenbootpolitik“, die einen bewaffneten Angriff auf Korea voraussetzte.
   Die erste „Expeditionsmannschaft“ für die Verwirklichung ihrer räuberischen Ambition auf die Invasion gegen Korea war eben das Kriegsschiff „General Sherman“.


US-Kriegsschiff „General Sherman“

   Die Mission der „General Sherman“ war es, die Rolle der Vorhut und des Spähtrupps für die Durchsetzung der Koreapolitik der US-Regierung, deren Ziel die „Öffnung“ Koreas war, zu spielen.
   Trotzdem tarnten die Amerikaner heimtückisch das Schiff „General Sherman“ als ein Handelsschiff, um dessen aggressives Wesen zu verbergen, und ließ es in Korea eindringen.
   Auf dem Schiff gab es 4 Kanonen, viele Gewehre mit langem oder kurzem Lauf, Schwerter und große Menge von Kanonenkugeln und Munitionen sowie zahlreiche Soldaten.
   Preston, der als Schiffseigner bekannt war, war ein Beamter der US-Regierung und Offizier.
   Schon daran kann man den aggressiven Charakter des Schiffs „General Sherman“ gut erkennen.
   Das Schiff, das in Korea eindrang, verfolgte das Ziel, mit Kriegsschiff und Kanonen die feudalen Herrscher Koreas zu bedrohen, sie zur Unterzeichnung des ungleichen Vertrages zu zwingen und somit den Weg zur Invasion gegen Korea zu ebnen.
   Die Besatzung der „General Sherman“ erreichte im Sommer 1866 den Fluss Taedong in Richtung Pyongyang, ging widerrechtlich ans Land und verübte überall allerlei Missetaten wie Spionage und Vergewaltigung der Frauen. Sie überfiel auch ein Schiff der Pyongyanger Truppe, das eine Streife machte, und entführte einen koreanischen Offizier.
   Die koreanische Regierung verurteilte die widerrechtlichen und barbarischen Taten der US-Aggressoren und forderte sie dazu auf, den entführten koreanischen Offizier zurückzuschicken und in die USA sofort zurückzukehren. Doch die Invasoren verlangten unverschämterweise von der koreanischen Regierung viel Reis, Gold, Silber, Insam (Ginseng) und weitere.
   Als ihre räuberische Forderung von der Feudalregierung Koreas entschieden abgelehnt wurde, begannen sie mit Ermordung und Plünderei. 
   Mit Kanonen und Gewehren schossen sie auf die Zivilisten an den Flussufer, bedrohten schwer ihre Lebenssicherheit und überfielen die zivilen Schiffe, die auf dem Fluss Taedong fuhren. Sie töteten auch zahlreiche unschuldige Koreaner, die in den Häusern in der Umgebung wohnten.
   Die Koreaner, die über die arroganten Taten der „General Sherman“ höchst empört waren, griffen mit Kanonen und Feuer das US-amerikanische Schiff an.
   Durch den patriotischen Kampf der Koreaner gegen die Invasoren wurde die „General Sherman“ Ende Juli (Anfang September nach dem Sonnenkalender) 1866 verbrannt, und die Aggressoren konnten nicht lebend zurückkehren.
   Die Eindringung des Aggressionsschiffs „General Sherman“ war der Beginn der aggressiven Koreapolitik der USA, die Korea überfallen und in ihre Kolonie verwandeln wollten.


Kanonen vom US-Aggressionsschiff „General Sherman“