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Über das Fachgebiet hinaus
   Dr. Choe Kwang Nam ist Leiter des Instituts für Leichtindustriemaschinen der 2. Fakultät für Maschinenkunde an der Hochschule für Maschinenbau Pyongyang.

 

   Er stammt aus der Stadt Jongju, Bezirk Nord-Phyongan. Dank des vorzüglichen sozialistischen Bildungssystems lernte er im Elitebildungssystem nach Herzenslust. Nach der Oberschulbildung ließ er sich an der Hochschule für Maschinenbau Pyongyang immatrikulieren. Sein Traum war, ein nationales Talent und ein Maschinenbauspezialist von Weltklasse zu werden.
   Von dem ersten Tag an studierte er ganz tüchtig.
   Seine hartnäckige Bemühung lohnte sich, als er schon innerhalb von drei Jahren die Inhalte aller Fächer des Studienplans der Hochschule vollständig beherrschte. So begann er die benachbarten Wissenschaften zu studieren.
   So tat er sich schon in der Doktorandenzeit bei Entwurf und Bau von Universalverarbeitungsmaschine für Wurzelgemüse hervor. Später wurde er Dozent, vertiefte seine Forschung weiter und trug vor allem dazu bei, die für Modernisierung nötigen Maschinen und Ausrüstungen in den Leichtindustriefabriken zu bauen.
   Er entwickelte mit Tiefsinn und Leidenschaft die Maschinen und führte sie in die Praxis ein. Da entdeckte er eine Tatsache. Das im Arbeitsverfahren verursachte Beben beeinflusste negativ die Lebensdauer und den Normalbetrieb der Ausrüstungen.
   Er ging davon aus, dass alle Entwicklungen vollständig sein müssen. So arbeitete er an der Anwendung von Verbundstoff.
   Herr Choe sagt: 
   „Die Verbundstoffe werden bei Hightech-Maschinen viel angewandt. Meine Forschung hatte es zum Ziel, die Methode der Berechnung der mechanischen Eigenschaften von Verbundstoff zu finden.“
   Mit Leib und Seele widmete er sich der Forschungsarbeit, um die einheitliche Rechnungstheorie und -methode über die Vibrationseigenschaft von Verbundstoff zu etablieren.
   Dabei folgte er nicht den bestehenden Fällen. Er stellte seine eigenständige Hypothese auf und begründete sorgfältig die Theorie und Rechnungsmethode.
   In diesem Verlauf löste er einige wissenschaftlich-technische Fragen, die in der akademischen Welt noch ungelöst geblieben waren. Seine mehr als 10 Dissertationen erschienen in einer international anerkannten Wissenschaftszeitschrift.
   Bei der Sache für das Vaterland sollte man sich nicht auf eigenes Fachgebiet beschränken. Mit diesem Standpunkt setzt er heute seine Forschungarbeit an der unbekannten wissenschaftlichen Welt fort.