/ Kultur - Geschichte
Die Stadtmauer Pyongyang
   Die Stadtmauer Pyongyang ist die Festung der Hauptstadt von Koguryo, dem ersten Feudalstaat Koreas von 277 v. Chr. bis 668 n. Chr. 
   Koguryo verlegte 427 seine Hauptstadt nach Pyongyang mit besseren Bedingungen. Aus den Lehren bei der Verteidigung der Hauptstadt in der Vergangenheit und auf der Basis der verstärkten Kraft des Staates wurde es beschlossen, neue Festung zu bauen. So wurde von 552 bis 586 die Festung der neuen Hauptstadt Pyongyang gebaut. Die neue Hauptstadt wurde von der Festungsmauer ganz umgeben.
   Nördlich der Stadtmauer Pyongyang ragt der Berg Kumsu empor und deren drei Seiten von Osten, Westen und Süden sind von den Flüssen Taedong und Pothong umgeben. Sie befand sich in der günstigen Gegend mit natürlichem Burggraben.
   Die Umgebung der Festung betrug etwa 16 km.
   Kim Kwang Song, Forscher des Archäologieinstituts bei der Akademie der Gesellschaftswissenschaften, sagte, die Stadtmauer Pyongyang sei eine neue Festung der Hauptstadt, wo die Vorteile der Berg- und Flachlandfestungen kombiniert sind. Er fuhr fort wie folgt.
   „Die Stadtmauer Pyongyang wurde in 4 kleinere Mauern wie innere, mittlere, äußere und nördliche geteilt.
   Die Gesamtlänge der Festungsmauer samt der kleineren Mauern beträgt etwa 23 km.
   Auf den Aussichtstürmen in der Stadtmauer gab es verschiedene Kommandostellen. Repräsentativ sind der Pavillon Ulmil in der inneren Mauer und der Pavillon Choesung in der nördlichen.“





   Die Stadtmauer Pyongyang zählt zum wertvollen Kulturgut Koreas und zeigt die Geschichte und Kultur Koguryos, das Festungssystem und die Entwicklung Koguryos in seiner Spätzeit  und die Klugheit und das Talent der Koguryoer.