/ Kultur - Alltagsleben
Ein Arbeiter als Dichter
   Unter den beliebten Homepages der Demokratischen Volksrepublik Korea ist die Homepage „Begleiter“, die vom Zentralvorstand des Verbandes der Schriftsteller Koreas eingerichtet wurde.
   Diejenigen, die die Literatur lieben und sich mit dem literarischen Schaffen befassen, verbessern mithilfe dieser Homepage ihre Literaturkenntnisse.
   Auch Han Ji Song, Arbeiter des Komitees für Wissenschaft und Technik der Stadt Pyongyang, ist ein Stammgast der Homepage „Begleiter“.
   Der Mann, der in der Mittel- und Oberschulzeit die Literatur sehr gern hatte, schrieb auch als Arbeiter die Gedichte.
   In der Zeit, wo er in der Schuhfabrik Pothonggang arbeitete, schrieb er mehrere Gedichte über das sinnvolle Arbeitsleben, darunter die Lyrik „Meine liebe Arbeitsstelle“ und die Gedichtserie „Tagebuch auf dem Arbeitsplatz“.
   „Ich war zutiefst gerührt vom Leben in der Realität und wollte es gern darstellen. So habe ich meine Gefühle niedergeschrieben. Obwohl meine Gedichte nicht so schön waren, wurden sie in den Publikationen veröffentlicht, worauf ich sehr stolz war. Also, jedes Werk zählt zu meinem Reichtum. Ich habe mit großer Lust Dutzende Gedichte geschrieben.
   Die Dichtung ist mein Leben geworden. Ohne Gedichte ist mein Leben leer. So schreibe ich immer wieder die Gedichte.“
   Seitdem er ein Literaturkorrespondent wurde, schuf er mithilfe der professionellen Schriftsteller viele Werke. Jedes Jahr nahm er am regelmäßigen Lehrgang für Literaturkorrespondenten teil und verbesserte dabei sein literarisches Können.
   Im Jahr 2024 schrieb er die Lyrik „Meine Adresse“, die beim Nationalen Lyrik-Preiswettbewerb zum 76. Gründungstag der Republik hochgeschätzt wurde.



   „Für die Opfer der Überschwemmungskatastrophe begab sich der Partei- und Staatschef Kim Jong Un auf den Flugplatz und suchte auch das Zeltlager auf. Er lud sie nach Pyongyang ein und erwies ihnen große Liebe und Fürsorge. Die Dokumentarfilme darüber machten starke Eindrücke auf mich. So entschloss ich mich dazu, als Literaturkorrespondent die Liebe des Partei- und Staatschefs darzustellen, und begann mit dem literarischen Schaffen. Es war nicht einfach. Aber Die Liebe von Genossen Kim Jong Un zum Volk und die großen Eindrücke davon wurden die Kernidee der Gedichte, und seine Fürsorge für das Volk wurde Strophen und Verse.“
   Im Gedicht schilderte er die große väterliche Liebe von Genossen Kim Jong Un zu den Bewohnern und Kindern der Überschwemmungsgebiete wahrheitsgetreu. So wurde er als ein vielversprechender Amateurliterat anerkannt.
   „Diesmal habe ich die Lyrik ‚Meine Adresse’ geschrieben. Aber in der Realität gibt es viel schönere Stoffe. Dank der Fürsorge der Partei werden in den Gebieten, wo die Überschwemmungskatastrophe beseitigt wurde, die neuen Wohnhäuser und zahllose Treibhäuser errichtet. All diese sind ausgezeichnete Stoffe für die Dichtung.“
   In der Realität des sozialistischen Vaterlandes können sich auch die einfachen Arbeiter und Bauern zu den hervorragenden Dichtern entwickeln, wenn sie Talent haben.