„Unsere liebe Schuldirektorin“
Ri Kyong Ae, Direktorin der Grundschule Ponghak im Stadtbezirk Phyongchon bewahrt diese Bezeichnung als Schatz ihres Lebens und widmet sich der Bildung der Angehörigen der jungen Generationen.

Die Grundschule Ponghak im Stadtbezirk Phyongchon ist landesweit bekannt dank ihrer guten Bildungsbedingungen und -milieus und der hohen Qualifikationen der Lehrer und auch der hohen Leistungen der Schüler.
Das ist losgelöst von den Bemühungen der Direktorin Ri undenkbar.
Nach dem Abschluss der Lehrerhochschule Pyongyang im Alter von 22 Jahren arbeitet sie beinahe 30 Jahre lang in der Grundschule.
„Es sind die Grundschullehrer, die zusammen mit den Eltern den Kindern die ersten Träume des Menschenlebens schenken.
Nachdem wir sie in die Schulen der höheren Stufe geschickt haben, begleiten wir dann sie nicht mehr bei ihrem Werdegang. Aber die Grundschullehrer schaffen eine sichere Basis dafür, dass unsere Kinder die schönen Träume zur Blüte bringen und zu ausgezeichneten Talenten heranwachsen.“
Die Schuldirektorin hat eine edle Lebensanschauung. Sie will eine wahre Lehrerin der Kinder bleiben, die mit reinem Gewissen ihre schönen Träume schützt und ihnen die Flügel für die Sammlung der Kenntnisse schenkt.
In den ersten 15 Jahren als Lehrerin und Abteilungsleiterin und danach in den letzten 10 Jahren als Schuldirektorin arbeitete sie Tag und Nacht, um aus ihrer Schule eine Musterschule in der ganzen Republik zu machen. Sie suchte ständig nach dem Weg dafür und setzte ihn durch.
So schlug sie vor, die bisherige Unterrichtsmethode, bei der jeder Lehrer viele Fächer lehrte, aufzugeben. In der vierten und der fünften Klasse sollten die Lehrer auf ein bestimmtes Fach spezialisiert sein.
Drei Jahre lang arbeitete man daran. Es gab hundertmalige Besprechungen über Unterrichtsmaterialien, Musterunterrichte und Hospitationen. So wurden für alle Fächer Hunderte neue Lehrpläne ausgearbeitet, und in den Klassen, die von den spezialisierten Lehrern unterrichtet wurden, verbesserten sich die Leistungen der Schüler erheblich.
Die Schuldirektorin Ri gab sich mit dem Erfolg nicht zufrieden und strengte sich weiter für neue Ziele an.
In diesen Jahren bekamen die Lehrerinnen und Lehrer ihrer Schule 400 Bescheinigungen für neue Unterrichtsmethoden und für Erfindung der Experimentalgeräte und Unterrichtsmittel verliehen, und mehr als 40 Lehrer erhielten den Titel „Vorbildlicher Pädagoge vom 8. Oktober“.
Heute noch bemüht sich Frau Ri um die Schaffung der neuen Unterrichtsmethoden, die den altersmäßigen und psychologischen Eigenschaften der Grundschüler entsprechen.
Der Staat schätzte ihre 30 Jahre langen aufrichtigen Anstrengungen für die Bildung der Nachkommenschaft hoch ein und zeichnete sie mit den Titeln „Verdiente Lehrerin“ und „Sozialistische Patriotische Verdiente“ aus.
Die Schullehrer und die Eltern der Schüler nennen sie „Unsere liebe Schuldirektorin“ und achten die aufrichtige und hingebungsvolle Pädagogin.